Warum in und mit ETFs / Fonds investieren?

“Ein kostengünstiger Indexfonds ist das sinnvollste Aktieninvestment für die große Mehrheit der Anleger. Mein Mentor, Ben Graham, vertrat diese Position vor vielen Jahren und alles, was ich seitdem gesehen habe, hat mich von dieser Wahrheit überzeugt.”

Warren Buffett

ETF (Exchange Traded Funds = börsengehandelter Fonds) erfreuen sich in der Finanzwelt zunehmender Beliebtheit.  MIt einem ETF bezeichnet man quasi einen „Korb“, in dem sich viele einzelne Titel (Aktien, Anleihen etc.) befinden. ETFs bilden einfach einen Index (bspw. den DAX, Nasdaq) nach. So sind z.B.  im DAX die 30 größten deutschen börsennotierten Aktienunternehmen enthalten. Kaufst du einen DAX-ETF, wird Dein Geld gemäß ihrem Anteil am Index auf diese 30 Unternehmen aufgeteilt. ETFs haben einen speziellen Wert, den du an der Börse entweder direkt kaufen oder anhand eines Sparplans besparen kannst. 

Unterschieden wird bei Fonds in sogenannte „aktiv gemanagte Fonds“ und ETFs (Exchange Traded Funds = börsengehandelter Fonds). Bei ersterer Kategorie entscheidet ein Fondsmanager, welche Aktien oder Anleihen in seinen Korb, also seinen Fonds, kommen. Das lässt er sich natürlich bezahlen, durchschnittlich mit 1-2% p.a. Aufgrund dieser laufenden Kosten wurden vor einiger Zeit die ETFs entwickelt. Diese bilden einfach einen Index (bspw. den DAX, Nasdaq) nach. So sind im DAX die 30 größten deutschen börsennotierten Aktienunternehmen enthalten. Kaufst du einen DAX-ETF, wird Dein Geld gemäß ihrem Anteil am Index auf diese 30 Unternehmen aufgeteilt. Gerade weil keine Unternehmensanalyse durch einen Fondsmanager erfolgen muss, sind ETFs deutlich kostengünstiger als „klassische“ Fonds. Die jährlichen Gebühren liegen meist zwischen 0,1% und 0,5%. Deswegen erfreuen sich  gerade in den letzten Jahren ETFs in der Finanzwelt zunehmender Beliebtheit.

Auf einer Handelsplattform einem so genannten Broker kannst du deine ETS handeln, kaufen und besparen. Hier schildere ich dir drei wichtige Punkte, auf die du achten solltest:

  • Handelskosten: Wer kauft und verkauft muss Handelsgebühren so genannte Transaktionskosten bezahlen. Entweder hast du ein variables Modell d.h. du zahlst pro getätigten Kauf / Verkauf (sog. Order) einen Fixbetrag und zusätzlich noch einen prozentualen Anteil am Ordervolumen. Oder du hast einen Flat-Preis und zahlst nur einen Grundpreis plus Fremdspesen aber ohne volumenbasierte Kosten. Je höher der Kapitaleinsatz sein soll, desto mehr lohnt sich der Flat-Preis. Mittlerweile gibt es jedoch auch Broker am Markt, die auch für einen monatlichen Fixpreis unbegrenzten Handel ermöglichen. Achte hierbei aber auf die Sicherheit und Seriosität des Anbieters.
  • Depotführungsgebühren: Die meisten Direktbanken wie z.B. Cortal Consors* oder Flatex* bieten eine kostenfreie Depotführung an. Achte auf solche versteckte Kosten.
  • Sparpläne: Häufig möchte man seinen ETF besparen. Einige Banken bieten kostenlose Sparpläne an (kommt häufig auch auf den gewählten ETF) an. Es gibt dennoch auch Modell, bei denen jede Ausführung d.h. dann vielleicht monatlich eine Gebühr anfällt. Diese kann entweder eine fixe Summe sein oder auch volumenbasiert berechnet werden. Achte bei deiner Wahl des Brokers auf diese Gebühren und auch wieviel kostenfreie ETF-Sparpläne bereitgestellt werden.

 

Grundsätzlich muss der Broker zu dem eigenen Anlagestil passen. Wieviel und wie häufig möchtest du handeln? Wieviel Kapital möchtest du einbringen und welchen Service möchtest du haben?

Allgemein kann man diesen Auswahlprozess in drei Schritte aufteilen:

  • Anlagefokus: Überlege dir welche Anlageklasse (also Aktien, Rohstoffe, Renten etc.) du nutzen möchtest. Was möchtest du jeweils für eine Gewichtung, welchen regionalen Fokus oder auch Themenfokus?
  • Indexauswahl: Wähle die oder den Index aus, der auf deine Vorstellung passt. Gerade breit aufgestellte und namhafte Benchmark-Indizes werden zu Beginn bevorzugt.
  • ETF-Auswahl: Wähle dein(e) konkreten ETF(s) aus. Wichtige Punkte sind dabei das Fondvolumen, Fondalter, die Gesamtkostenquote, die Art der Replikation und die Ausschüttungsart (ausschüttend oder thesaurierend).

Dieses klingt nun auf den ersten Blick noch kompliziert. In den Büchern unten findest du vertiefende Erklärungen dazu oder du kommst in einen meiner Kurse. Dann hast du diese Themen schnell und unkompliziert drauf.

  • Am besten ist es, wenn du dir anhand deiner eigenen Kriterien einen oder mehrere ETFs aussuchst, die du besparen willst. Hilfestellung dazu findest du auch bei den kostenfreien Plattformen (und hier bei den weiteren FAQs oder in den Kursen). Oft bekommst du auf den Plattformen dann auch eine Übersicht auf welchem sog. Broker du den ETF auch kaufen kannst.
  • Gut ist es, wenn du schon vorab deinen Broker ausgewählt hast, wo du den ETF kaufen bzw. dann besparen willst. Auf den Plattformen kannst du häufig nach deinem Broker filtern und bekommst angezeigt welche ETFs dir zur Verfügung stehen.
  • Sobald du den Zugang zu deinem Broker (durch einen meist einfachen Anmeldeprozess) hast, kannst du den ETF dort mit dem exakten Namen oder der ISIN- bzw. WKN-Nummer suchen und auswählen. Anschließend kannst du einstellen wie oft (monatlich, quartalsweise etc.) und wie lange du deinen Sparplan aktivieren möchtest. Ebenso wählst du natürlich die jeweilige beliebige Höhe (z.B. 20€, 50€, 500€, etc.) ein und gibst dein Konto an von dem der Betrag jeweils abgebucht werden soll. Und schon läuft dein Sparplan! Die Sparhöhe kann sehr flexibel variiert werden und der Sparplan beendet oder auch einfach mal für eine Weile pausiert werden.

Das ist schon teilweise ab 20€ monatlich möglich. So kannst du auch mit kleinen Beträgen mit dem Vermögensaufbau starten und die Anlageklasse ETF ausprobieren. Es ist jederzeit möglich den Sparbetrag zu erhöhen oder auch die Sparpläne zu beenden oder zu pausieren.

ETFs kann man eindeutig durch ihre WKN oder ISIN-Nummer identifizieren. Das ist hilfreich, da die Namen häufig sehr komplex ausgestattet sind.

  • Die WKN (Wertpapierkennnummer)-Nummer ist sechsstellig und wird nur für Wertpapiere verwendet, die in Deutschland handelbar sind.
  • Die ISIN (International Securities Identification Number) – Nummer hat 12 Stellen und ist in zwei Bereiche gegliedert. Die ersten beiden Stellen lassen das Herkunftsland erkennen (z.B. DE für Deutschland). Anschließend folgt eine nationale Kennnummer bis zu neun Stellen. Die ISIN ersetzt die WKN Nummer.

Informationsquellen

Diese Bücher geben dir einen guten Einblick und eine Übersicht über ETFs, Aktien und den Kapitalmarkt und sind teilweise sogar unterhaltsam zu lesen. So erhältst du ein gutes Grundwissen für deine nächsten Schritte.

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Hinweis und Untersützung bei der Auswahl deiner Fonds, ETFs und Aktien findest du auf diesen Plattformen. Defininiere vorab deine eigenen Auswahl-Kriterien oder suche dir hier weitere Inspiration.

Die Wahl des für ein richtigen ETF oder Fond ist häufig nicht einfach. Einzelne Plattformen unterstützen dich dabei nach deinen Bewertungskriterien dein passendes Anlageprodukt zu finden – empfehlen kann ich folgende: 

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Disclaimer: Es handelt sich hier nicht um eine Beratungsdienstleistung oder Empfehlung. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt und eine Übersicht gegeben. Haftung für individuelle Anlage- oder Investitionsentscheidungen oder deren Auswirkungen wird nicht übernommen.

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